| Anfahrt Bocciabahnen: | ||
GESCHICHTE: Die Bocciahütte Als in den Anfangsjahren der Boccia-Abteilung zunächst eine und dann auch eine zweite Bahn fertiggestellt worden war, wurde bald der Wunsch laut, eine eigene Hütte zu bauen, um während und nach dem gemeinsamen Spiel gemütlich zusammensitzen zu können. Die finanzielle Grundlage für diese Anschaffung wurde durch die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften 1996 und 1998 gelegt. Neben dem alten Kassenhäuschen am Südtor des TSV-Stadions, das als Materialunterstand diente, wurde ein idealer Platz ausgewählt. Der Untergrund wurde von Klaus Buchholz fachgerecht hergerichtet und Bernd Schulz koordinierte die vielen fleißigen Helfer beim Aufbau bis das Dach gedeckt und die Hütte gestrichen war. Eingerichtet wurde die Bocciahütte von Rita Förg. Sie stattete das Holzhaus, in der bis zu zwölf Leute Platz fanden, liebevoll mit allen Details aus und legte seitlich der Hütte sogar ein Blumenbeet an. Die Hütte und damit auch Rita waren fortan die Anlaufstelle, der Mittelpunkt der Boccia-Abteilung. Und das beim laufenden Turnierbetrieb genauso wie bei Boccianachmittagen bei Kaffee und Kuchen. Das ging so viele Jahre, bis es im Herbst 2004 hieß, dass die alten Bocciabahnen und damit auch die Hütte der neuen TSV-Arena weichen müssen. Die Monate zuvor war geprägt von Diskussionen und Anträgen der Boccia-Abteilung auf eine eigene Bocciahalle, auf Teppichbahnen in der TSV-Turnhalle bzw. wenigstens überdachte Bahnen. Ein Dach über dem Kopf sollte her. Ein Höhepunkt war dabei die Boccia-Abteilungsversammlung am 24.10.2003 mit Bürgermeister Siegfried Deffner und vielen Stadträten, an der sich sage und schreibe 93 Gersthofer Bocciafreunde eingefunden hatten. Gebaut wurde dann in der neuen TSV-Arena eine moderne Vier-Bahnen-Anlage, allerdings ohne Dach und auch ohne Bocciahütte. Das Spielgerät ist nun in einem eigenen Raum unter der neuen Tribüne untergebracht, Zusammenkünfte finden in der Stadiongaststätte statt. Und das Wintertraining absolvieren die TSV-Spieler weiterhin im beheizten, aber 20 km entfernten Bocciastadl in Anhausen. Übrigens, die von uns allen geliebte Bocciahütte fand einen dankbaren Abnehmer, der sie in seinem Gartengrundstück in Biberbach wieder aufbaute. |
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